Medienservice vom: 09.03.2016

Musikschule Linz ist Österreichs größte Musikschule 4.000 SchülerInnen und 120 Lehrkräfte

Die Musikschule der Stadt Linz ist Österreichs größte Musikschule. Derzeit besuchen diese Einrichtung etwa 4.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ein Teil der SchülerInnen belegt dabei ein Zweitfach, wodurch im laufenden Schuljahr 2015/16 mehr als 4.700 Ausbildungsplätze vergeben sind. 120 MusikpädagogInnen unterrichten aktuell in 50 verschiedenen Fächern, allen voran Klavier, Gitarre, Blockflöte und Violine, weiters Schlagzeug, Trompete, Querflöte oder Saxophon. Aber auch weniger verbreitete Instrumente, wie Hackbrett, Harfe oder Panflöte, nehmen eine wichtige Rolle im Musikschulalltag ein.

Die Elementare Musikpädagogik, EMP für Kinder im Vorschulalter, sowie die Sing- und Rhythmusschule in 28 Linzer Volksschulen zählen zu den weiteren wichtigen Säulen. Knapp 1.000 Linzer Kinder nehmen dieses wöchentliche Angebot im Gruppenunterricht in Anspruch.

Die Musikschul-Zentrale im denkmalgeschützten Prunerstift in der Fabrikstraße wird täglich von hunderten MusikschülerInnen frequentiert. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Haus für Popularmusik und Jazz, bekannt als „Musikschule-Popfabrik“. Acht Zweigstellen sind zudem im ganzen Linzer Stadtgebiet verteilt.

Acht Zweigstellen und mehr

Die Musikschule Linz verfügt über eine Vielzahl an dezentralen Unterrichtsorten beispielsweise in Volksschulen oder Volkshäusern. Als „echte“ Zweigstellen werden jene definiert, an denen mehrere Lehrkräfte unterrichten beziehungsweise mehrere Musikinstrumente / Fächer angeboten werden.

Die Standorte der wichtigsten acht Zweigstellen sind: Auhofschule VS 51, Aubrunnerweg 43; Bertha von Suttner-Schule VS 2, Dornacher Straße 33; Keferfeldschule VS 32, Seeauerweg 1; Korefschule VS 30, Ramsauerstraße 61; Volkshaus Ebelsberg, Wiener Straße 513; Volkshaus Pichling, Lunaplatz 4; Volksschule Auwiesen VS 3, Allendeplatz 1; Weberschule VS 14, Webergasse 1.

Die TOP 10

  • Sing- und Rhythmusschule: 761 Schüler/innen
  • Klavier/E-Piano: 759 Schüler/innen
  • Gitarre: 408 Schüler/innen
  • Elementare Musikpädagogik: 339 Schüler/innen
  • Violine: 290 Schüler/innen
  • Blockflöte: 288 Schüler/innen
  • Instrumentaler Gruppenunterricht Musikalischer Südwind: 257 Schüler/innen
  • Musikgarten: 113 Schüler/innen
  • Schlagzeug: 111 Schüler/innen
  • Jazz- und Popchor „United Voices“: 94 Schüler/innen

Die Popfabrik

Eine Besonderheit der Linzer Musikschule ist die so genannte Popfabrik, die Popularmusikabteilung des Hauses. Sie ist im Haus Fabrikstraße 12 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Prunerstift situiert. Lehrkräfte, die in der Pop- und Jazzszene Oberösterreichs verankert und zum Teil tonangebend sind, garantieren, dass die Linzer Musikschule in Sachen aktueller musikalischer Strömungen stets am Puls der Zeit. Mehrere Pop-Ensembles, das Band-Coaching, ein Tonstudio oder eine Keyboardausbildung sind Früchte dieses oberösterreichweit einzigartigen Entwicklungsprozesses.

Die Popmusik ist mittlerweile auch in der klassischen Ausbildung tagtäglicher Unterrichtsinhalt ist. Aktuelle Popfabrik-Ensembles sind die Musikschule Big Band, das Ensemble Bumba Bossa, das Weltmusikensemble MeltingPot und der Pop- und Jazzchor „United Voices“.

160 Konzerte geplant

2016 hält die Musikschule erneut ein vielfältiges und attraktives Programm bereit. Insgesamt sind etwa 160 Orchester- und SchülerInnenkonzerte sowie musikalische Sonderprojekte geplant. Dafür stellen acht Orchester, sechs Chöre und acht Ensembles bei den jeweiligen Veranstaltungen vor allem im Prunerstift ihr Können unter Beweis (siehe Beilage). Darüber hinaus fördern noch zahlreiche weitere Ensembles das gemeinsame Musizieren.

Konzert-Highlights

Mit folgenden musikalischen Highlights machen die MusikschülerInnen außerhalb ihres Unterrichtsortes heuer auf sich aufmerksam:

Glanzlichter - Mittwoch, 27. April, 19 Uhr, Oberbank-Donauforum

Sieben herausragende Talente - Glanzlichter der Musikschule Linz - gestalten gemeinsam mit dem Symphonischen Orchester und der Bigband der Musikschule einen exquisiten Konzertabend. Zu hören sind ausdrucksstarke und virtuose Werke der Klassischen Musik von der Barockzeit bis zur Gegenwart. Dirigent ist Ingo Ingensand.

Musikschule City open air - Freitag, 3. Juni, 16 bis 22 Uhr, OK-Platz

Sechs Stunden Live-Musik, mitreissende Sounds präsentiert von der Musikschule Popfabrik, dem Jugendorchester, dem Chor United Voices, dem Weltmusik-Ensembles „MeltingPot“ und dem Gitarreorchester „Feelsaitig“.

Musikschule goes Brucknerhaus - Freitag, 2. Dezember

Konzert der Sing- und Rhythmusschulgruppen um 15 Uhr und großes Orchesterkonzert mit Werken von Ludwig von Beethoven, Goran Bregovic, Wolfgang Muthspiel, John Lennon, Bohislav Martinu und Maurice Ravel um 19.30 Uhr im Großen Saal unter dem Motto: „Imagine“. In Würdigung von „30 Jahre Friedensstadt Linz“, Moderation: Albert Hosp.

Neue Projekte und Initiativen

Neu sind 2016 Projekte und Initiativen, wie etwa die Begleitmusik zur Fußball-Europameisterschaft, eine Kooperation mit einem tschechischen Musikfestival oder eine Foto-Ausstellung: 

  • Public Viewing im Musikschule-Innenhof im Prunerstift: Vor ausgewählten Spielen präsentieren Musikschul-Ensembles zur Fußball-EM in Frankreich Kostproben aus teilnehmenden Ländern wie Österreich, Frankreich oder Ungarn. 
  • Neuer Schlagzeug-Unterrichtsort Sintstraße. Geplant ist in diesem Zusammenhang auch verstärktes Band-Coachingprojekt.
  • Intensivierung der Kooperation mit dem Musikfestival „Trebonsca noc-turna“ in Tschechien.
  • Foto-Ausstellung Loucaz Steinherr mit „Drei Songs ohne Blitz“ im Prunerstift-Foyer (wurde bereits am 2. März eröffnet).

Musikalische Versorgung unserer Kinder

Neben den verschiedenen Angeboten für ältere MusikliebhaberInnen, wie dem Ensemble für Erwachsenen-HobbygeigerInnen „Die Taktlosen“ oder dem Jazz- und Popchor „United Voices“, sieht die Musikschule ihre primäre Aufgabe in der musikalischen Versorgung der Linzer Kinder. Dementsprechend sollen sie nach der Elementarpädagogischen Ausbildung beziehungsweise der Sing- und Rhythmusschule möglichst nahtlos zum Instrument ihrer Wahl wechseln können. Die Wartezeit beläuft sich im Normalfall, sofern das Eintrittsalter für das Instrument erreicht ist und die elementarpädagogische Musikvermittlung genutzt worden ist, auf maximal ein Schul- beziehungsweise Kalenderjahr.

Für jene Kinder, die noch auf der Suche nach dem richtigen Instrument sind, bieten Initiativen wie das Instrumenten-Karussell oder der Instrumenten-Explorer einen guten Orientierungsrahmen. Die Zahl der Wartenden liegt somit bei durchschnittlich unter 500. Erwachsene oder GastschülerInnen ohne EMP- beziehungsweise Singschulbackground müssen hingegen mit längeren Wartezeiten rechnen.

„Musikalischer Südwind“ – zukunftsweisende Initiative

Als besonders innovativ und zukunftsweisend gilt die vor vier Jahren ins Leben gerufene Initiative „Musikalischer Südwind“. Das Projekt verfolgt das Ziel, die Chancengleichheit im Zugang zu den Musikschul-Ausbildungsangeboten zu erhöhen. Mit dem „Musikalischen Südwind“ werden spürbare Impulse in den Volksschulen von Linz-Süd und Linz-Mitte gesetzt, musikalische Talente gefördert, strukturelle Ungleichgewichte im Musikschul-Zugang überwunden und schlüssige Antworten in Anbetracht zunehmender schulischer Nachmittagsbetreuung entwickelt.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier, Dr. Julius Stieber, Direktor Kultur, Bildung und Sport, und Musikschul-Direktor Mag. Christian Denkmaier über die Bedeutung der Musikschule Linz sowie geplante Aktivitäten und Highlights 2016)

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