Innovation stärken und das Klima schützen Stadt Linz stellt den Klimafonds neu auf
Die Förderkriterien des Klimafonds der Stadt Linz sollen durch einen Gemeinderatsbeschluss aktualisiert werden. Wirtschaftsstadtrat Thomas Gegenhuber und Klimastadträtin Mag.a Eva Schobesberger wollen mit der Neuausrichtung den Klimafonds als Treiber für innovative Klimaprojekte stärken und die Umsetzung der städtischen Klimakonzepte vorantreiben.
Ein zentrales Ziel der Reform ist es, zusätzliche Zielgruppen anzusprechen, insbesondere KMUs, Start-Ups und Forschungsprojekte mit starkem Linz-Bezug sollen Zugang zum Klimafonds erhalten. Der Klimafonds soll auch einen Beitrag zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Unternehmen und Organisationen leisten, um Wissenstransfer, Partizipation und Bildungsprozesse zu fördern. Bei der Vergabe wird künftig ein besonderes Augenmerkt auf innovative Projekte gelegt.
„Gerade Start-Ups sowie kleine und mittlere Unternehmen sind zentrale Innovationstreiber – sie wollen wir mit dem neuen Klimafonds gezielt ansprechen. Durch Kooperationen und neue Formen des Wissenstransfers entsteht ein Mehrwert für den Klimaschutz und für den Wirtschaftsstandort Linz“, erklärt Gegenhuber.
„In den letzten beiden Jahren hat die Stadt mit dem Beschluss des Anpassungs- und des Klimaneutralitätskonzepts die Grundlagen für die städtische Klimaarbeit geschaffen. Vom Klimafonds geförderte Projekte sollen die beschlossenen Maßnahmen in der Zukunft noch stärker unterstützen“ so Klimastadträtin Mag.a Eva Schobesberger.
Die inhaltliche Ausrichtung des Fonds wird geschärft: Projekte sollen künftig stärker an die bestehenden städtischen Klimastrategien ausgerichtet werden und so die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen des Klimaneutralitäts- sowie des Anpassungskonzepts unterstützen. Außerdem wird die maximale Förderhöhe von 150.000 auf 100.000 Euro reduziert und gleichzeitig der bürokratische Aufwand für Einreichungen und Berichtserstattungspflichten angepasst. Kleinere Summen werden künftig mit weniger Aufwand in der Beantragung verbunden sein als größere. Dazu wird es drei verschiedene Förderkategorien geben. Damit wird sichergestellt, dass Fördermittel noch gezielter und effektiver eingesetzt werden und kleinere Projekte einen niederschwelligen Zugang zu Fördermittel haben.
„Der Klimafonds wird zielgerichteter, innovativer und unterstützt in Zukunft noch stärker die Umsetzung der städtischen Klimakonzepte. Die Neugestaltung stärkt zudem die Wirkung von Fördermitteln und bringt Linzer Unternehmen, Forschung und Gesellschaft enger zusammen – ganz im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung“, schließen Gegenhuber und Schobesberger unisono.
Die neuen Förderkategorien:
- Klima5 für niederschwellige Projekte bis 5.000 Euro
- Klima50 für Projekte bis 50.000 Euro
- Klima100 für innovative und kooperative Projekte bis 100.000 Euro
Fotos
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.
Die Veröffentlichung der Bilder ist für Medien honorarfrei, jedoch nur mit Fotonachweis. Falls nicht anders angegeben ist anzuführen: "Foto: Stadt Linz". Bei gewerblicher Nutzung bitten wir um Kontaktaufnahme.