Informationen zur Corona-Impfung

Die digitalen Berater*innen der Stadt Linz sind für dich da, wenn du Fragen zum Thema Corona-Impfung hast. Auf dieser Seite findest du alle Texte, du kannst dich aber auch interaktiv beraten lassen.

Zu den digitalen Berater*innen

Die Corona-Impfung ist nach wie vor ein sehr wirksames Mittel, wenn es darum geht, schwere Verläufe oder gar einen Aufenthalt im Spital zu verhindern. Sie schützt die Spitäler vor Überlastung, die Wirtschaft vor Lockdowns und die Menschen vor persönlichen Einschränkungen. Die Impfung reduziert somit menschliches Leid und wirtschaftliche Kosten. Schon die Erstimpfung mildert eine Erkrankung ab und mit den Auffrischungen erhöht sich die Chance auf eine komplette Abwehr bzw. eine Infektion ohne nennenswerte Symptome.

Alle Personen, die in Österreich wohnen, können sich in Österreich kostenlos gegenCOVID-19impfen lassen. Das gilt auch für Personen ohne österreichische Sozialversicherungsnummer. 

Viele niedergelassene Hausärztinnen und -ärzte bieten die COVID-19-Schutzimpfung an und stehen für Fragen gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich wegen eines Termins an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.

Falls Sie diese Möglichkeit nicht haben, stehen Ihnen in der Stadt Linz bzw. in Oberösterreich eine Vielzahl an Ordinationen zur Verfügung, in denen auch Personen geimpft werden, die dort regulär nicht in Behandlung sind. Alle Informationen zu Kontaktmöglichkeiten und Öffnungszeiten finden Sie im untenstehenden Link.

COVID-19 Impfordinationen
 

Impfungen mit BioNTech/Pfizer können wahlweise ohne Anmeldung oder mit Termin zu den Öffnungszeiten konsumiert werden. Impfungen mit den Impfstoffen der Hersteller Moderna, Janssen-Cilag, Novavax sowie Kinderimpfungen und Impfberatungsgespräche sind während der Öffnungszeiten ohne Anmeldung möglich. Um Wartezeiten zu vermeiden, empfehlen wir, einen Termin für die gewünschte Impfung oder Beratung zu vereinbaren.

Die öffentlichen Impfstraßen in Linz befinden sich derzeit im Neuen Rathaus in Urfahr sowie im Volkshaus Ebelsberg – im Süden der Stadt. Mit Hilfe des unten stehenden Links können Sie die Öffnungszeiten einsehen und gleich Ihren Termin reservieren.

Terminvereinbarungen
 

Falls vorhanden, können Sie zum Termin Ihre Sozialversicherungsnummer, also Ihre e-card, sowie Ihren Impfpass und Ihren Allergiepass mitbringen. Außerdem können Sie bereits Ihren ausgefüllten „Aufklärungs-und Dokumentationsbogen Schutzimpfung COVID-19“ mitbringen. Sie können diesen unter dem unten stehenden Link abrufen. 

Aufklärungs-und Dokumentationsbogen
 

Es ist davon auszugehen, dass Personen mit einem intakten Immunsystem für einen bestmöglichen und langfristigen Impfschutz insgesamt3 Impfungen benötigen. Diese Impfungen sind aus immunologischer Sicht als eine Grundimmunisierung anzusehen. Die Grundimmunisierung wird in einem Schema 2+1 verabreicht. Das heißt, es werden 2 initiale Impfungen plus eine weitere Impfung nach 6 Monaten verabreicht.

Personen mit einem intakten Immunsystem werden ab einem Alter vor 12 Jahren 4 Impfungen empfohlen.

Insbesondere Personen ab einem Alter von 60 Jahren, Personen mit dem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf (inkl. Schwangere) und Personen mit einem erhöhten Expositionsrisiko (Gesundheitspersonal, Personen in Langzeitpflege- oder Betreuungseinrichtungen etc.) ist die 4. Impfung angeraten, wobei das Intervall zwischen 3. und 4. Impfung für Personen ab einem Alter von 60 Jahren und Risikopersonen ab 12 Jahren ab 4 Monate, für alle anderen Personen ab einem Alter von 12 Jahren ab 6 Monate betragen sollte. 

Risikopersonen - besonders Immunsupprimierte - ab 12 Jahren und Personen ab 60 Jahren, die bereits eine Grundimmunisierung bestehend aus 3 Impfungen und eine erste Auffrischungsimpfung (4. Impfung) erhalten haben, ist eine weitere Auffrischungsimpfung (5. Impfung) vor der kalten Jahreszeit ab 4 Monate Abstand (bei Kindern und Jugendlichen 12-17 Jahre ab 6 Monate Abstand bzw. nach individueller Prüfung) zur 4. Impfung empfohlen, um in der kalten Jahreszeit mit zu erwartenden Infektionswellen bestmöglich geschützt zu sein.

Die von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) derzeit zugelassenenCOVID-19-Impfstoffe sind:

  • Der mRNA-Impfstoff Comirnaty des Herstellers BioNTech/Pfizer, der ab einem Alter von 5 Jahren zugelassen ist. 
  • Der mRNA-Impfstoff Spikevaxdes Herstellers Moderna, der ab einem Alter von12Jahren verabreicht werden kann. 
  • Die Vektor-Impfstoffe Vaxzevriades Herstellers AstraZeneca und Jcovdendes Herstellers Janssen-Cilag sowie der proteinbasierte Impfstoff Nuvaxoviddes Herstellers Novavax. Diese Impfstoffe sind derzeit ab einem Alter von 18 Jahren zugelassen.

Die Entwicklung von COVID-19-Impfstoffen verläuft aufgrund der gegenwärtigen Pandemie in beschleunigter Form. Normalerweise laufen Zulassungsstudien nacheinander ab. Um die Entwicklung zu beschleunigen, werden weltweit derzeit jedoch zahlreiche Studien parallel durchgeführt. 

Die Anforderungen an den Impfstoff bezüglich Qualität und Sicherheit bleiben dadurch unverändert. Alle Impfstoffe werden in umfangreichen Studien mit mehreren zehntausenden Probandinnen und Probanden auf Sicherheit und Wirksamkeit getestet.

Sie wurden 1 oder 2 Mal mit dem mRNA Impfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft. Sie möchten wissen, welcher Impfstoff für die nächste Impfung empfohlen wird und ab wann Sie sich wieder impfen lassen können.

Vorzugsweise sollen die Impfungen immer mit dem gleichen Impfstoff erfolgen. Jedoch gilt zu beachten, dass der Impfstoff Spikevaxvon Moderna erst ab einem Alter von 30 Jahren empfohlen ist.

Nach der ersten Impfung ist eine weitere Impfung nach 21 Tagen empfohlen. Ist diese bisher noch nicht erfolgt, soll sie ehestmöglich nachgeholt werden. Sind mehr als 6 Monate zwischen erster und zweiter Impfung vergangen, so ist die zweite Impfung wie eine Erstimpfung anzusehen und das Impfschema sollte erneut begonnen werden. Die dritte Impfung ist in einem Abstand von 6 Monaten zur zweiten Impfung empfohlen.

Das Intervall zwischen zweiter und dritter Impfung kann fallweise unterschritten und die dritte Impfung bereits ab 4 Monaten nach der zweiten Impfung durchgeführt werden.

Dies ist möglich, wenn eine medizinische Notwendigkeit gegeben ist oder Sie die Impfung in geringerem Abstand wünschen. Auch aufgrund von epidemiologischen Anlässen, beispielsweise wenn Sie eine Reise in ein Hochinzidenz-Gebiet antreten wollen, kann das Intervall verkürzt werden. 

Für die dritte Impfung werden mRNA-Impfstoffe empfohlen. Auch hier gilt zu beachten, dass der Impfstoff Spikevaxvon Moderna erst ab einem Alter von 30 Jahren empfohlen wird.

Sie wurden ein Mal mit Jvcoden von Janssen geimpft. Der Impfstoff hieß vormals COVID-19-Vaccine Janssen. Sie möchten wissen, welcher Impfstoff für die nächste Impfung empfohlen wird und ab wann Sie sich wieder impfen lassen können.

Personen, die mit Jcovden einmalig geimpft wurden, sollen eine weitere Impfung im Mindestabstand von 28 Tagen erhalten. Dies ist eine Off-Label Anwendung, also eine Anwendung außerhalb der Zulassung. Dabei soll vorzugsweise Comirnaty von BioNTech/Pfizer verwendet werden. Ab einem Alter von 30 Jahren ist auch Spikevaxvon Moderna möglich. Es kann jedoch auch erneut Jcovden eingesetzt werden, wobei ein Abstand von mindestens 2 Monaten zur Erstimpfung empfohlen wird.

Ab 6 Monaten nach der zweiten Impfung wird eine dritte Impfung mit einem mRNA-Impfstoff empfohlen.

Das Intervall zwischen zweiter und dritter Impfung kann fallweise unterschritten und die dritte Impfung bereits ab 4 Monaten nach der zweiten Impfung durchgeführt werden.

Dies ist möglich, wenn eine medizinische Notwendigkeit gegeben ist oder Sie die Impfung in geringerem Abstand wünschen. Auch aufgrund von epidemiologischen Anlässen, beispielsweise wenn Sie eine Reise in ein Hochinzidenz-Gebiet antreten wollen, kann das Intervall verkürzt werden. 

Personen unter 30 Jahren sollen dabei ausschließlich Comirnaty von BioNTech/Pfizer erhalten. Personen ab 30 Jahren können sowohl Spikevax von Moderna als auch Comirnaty von BioNTech/Pfizer erhalten.

Für Kinder unter 5 Jahren sind derzeit keine Impfstoffe gegenCOVID-19von den europäischen Behörden zugelassen. Seitens des Nationalen Impfgremiums wird derzeit keine Impfung gegen COVID-19 in dieser Altersgruppe empfohlen.

Wenn eine Allergie gegen einen der Inhaltsstoffe des Impfstoffes besteht, darf der jeweilige Impfstoff nicht verabreicht werden. Zur eindeutigen Abklärung wenden Sie sich jedenfalls an Ihre behandelnde Ärztin bzw. Ihren behandelnden Arzt.

Darüber hinaus kann ein vorübergehendes oder dauerhaftes Aufschieben von Impfungen erforderlich sein. Hierbei handelt es sich um ärztliche Einzelfall-Beurteilungen, welche persönlich mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt besprochen werden müssen.

Ein Impfstoff wird nur nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht. Wie jeder andere Impfstoff, wird auch ein neuer Impfstoff zum Schutz vorCOVID-19intensiv geprüft.

Die verschiedenen Impfstoff-Kandidaten durchlaufen jeweils streng kontrollierte Prozesse. Es gibt dafür klare gesetzliche und wissenschaftliche Vorgaben, bevor sie zur Anwendung am gesunden Menschen kommen können. Nur wenn sich dabei eine positive Nutzen-Risiko-Relation zeigt, erhält der Impfstoff eine Marktzulassung.

Auch nach der Marktzulassung erfolgt eine ständige Kontrolle zum Erfassen von möglichen Nebenwirkungen und zur Überprüfung der Wirkung sowie eine laufende weitere Bewertung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses. Im Fall vonCOVID-19-Impfstoffen erfolgt zunächst eine bedingte Zulassung, die jederzeit aufgehoben oder ausgesetzt werden kann, sollten sich bei der Anwendung Probleme bei Produktion, Sicherheit oder Wirksamkeit ergeben.

Nach der Corona-Schutzimpfung treten oft zu erwartende Reaktionen auf, die gewöhnlich innerhalb weniger Tage von selbst wieder abklingen.

Details finden Sie in der jeweiligen Gebrauchsinformation bzw. fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Bei der Impfaufklärung zurCOVID-19-Schutzimpfung werden Sie auf möglicherweise auftretende Impfreaktionen und Nebenwirkungen, aber auch den möglichen Einsatz von Medikamenten, hingewiesen. Paracetamol kann nach der Impfung eingenommen werden, sofern keine individuellen medizinischen Umstände dagegen sprechen. Dies führt zur Abschwächung von auftretenden Impfreaktionen. Für die genaue Art der Verabreichung informieren Sie sich am besten bei Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt. Bei entsprechender Einnahme ist davon auszugehen, dass die Wirkung der Impfung nicht beeinträchtigt wird.

Nach der Impfung werden drei Tage körperliche Schonung empfohlen, sowie der Verzicht auf Sport für eine Woche. Bei Erschöpfung, Müdigkeit oder Fieber innerhalb von 3 Wochen nach der Impfung sollen körperliche Anstrengung und Leistungssport vermieden werden. Bei Atemnot oder Brustschmerzen wird dringend empfohlen, ärztliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

Sie sind schwanger und wollen wissen, ob Sie sich gegen COVID-19 impfen lassen sollen.

Ja, die Corona-Schutzimpfung ist für schwangere Personen ab der 14. Schwangerschaftswoche empfohlen. Bei einer Erkrankung an COVID-19 während einer Schwangerschaft besteht ein erhöhtes Risiko eine intensivmedizinische Behandlung und eine invasive Beatmung zu benötigen. Außerdem ist das Risiko einer Frühgeburt erhöht.

Impfungen gegenCOVID-19sollen abhängig von allfälligen Vor-Impfungen ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel und bevorzugt mit dem Impfstoff Comirnaty vorgenommen werden.

Sie wurden gegen COVID-19 geimpft und wussten noch nicht, dass Sie schwanger sind. Sie möchten wissen, ob Sie sich Sorgen machen müssen.

Nein. Ein routinemäßiger Schwangerschaftstest vor einer Impfung ist nicht notwendig. Im Falle einer rund um eine Impfung eingetretenen Schwangerschaft ergibt sich daraus jedenfalls keine Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch. Die Schwangerschaft ist auch nicht als Risikoschwangerschaft einzustufen.

Sie möchten wissen, ob Sie sich während der Stillzeit gegen COVID-19 impfen lassen sollen. 

Ja. Während der Stillzeit sind Impfungen gegen COVID-19abhängig von möglichen Vorimpfungen empfohlen. Es gibt keine Hinweise, dass mRNA-Impfstoffe oder deren Bestandteile in die Muttermilch übertreten und sich daraus irgendein theoretisches Risiko ableiten ließe. Dies ist auch bei Vektorimpfstoffen nicht zu erwarten. Von der Mutter gebildete SARS-CoV-2-Antikörper konnten bereits in der Muttermilch nachgewiesen werden und können auch einen positiven Effekt auf den Schutz des Kindes haben. Es sollte daher im zeitlichen Kontext mit der Impfung auch nicht abgestillt werden.

Sie möchten wissen, ob Sie sich impfen lassen können, obwohl Sie Allergien haben.

Bei bekannten Allergien, wie beispielsweise gegen Aeroallergene wie Pollen oder Hausstaubmilben, kann und soll man sich gegen COVID-19 impfen lassen. Im Aufklärungsgespräch mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt werden etwaige Allergien besprochen. Falls verfügbar, sollen daher Allergie-Pässe zum Impftermin mitgebracht werden, da sie Informationen zu möglichen Allergenen enthalten. 

Personen mit Allergien sollen nach der Corona-Schutzimpfung jedenfalls 30 Minuten bei der Impfstelle unter ärztlicher Aufsicht warten.

Wenn nach einer Impfung bereits einmal ein allergischer Schock aufgetreten ist, ist dies der Ärztin bzw. dem Arzt vor der Corona-Schutzimpfung unbedingt mitzuteilen.

Wenn eine Allergie gegen einen der Inhaltsstoffe des Impfstoffes besteht, darf die jeweilige Corona-Schutzimpfung nicht verabreicht werden. Zur eindeutigen Abklärung wenden Sie sich jedenfalls an Ihre behandelnde Ärztin bzw. Ihren behandelnden Arzt.
 

Sie möchten wissen, ob Sie sich impfen lassen können, obwohl Sie akut erkrankt sind und beispielsweise einen grippalen Infekt haben. 

Personen, die an einem akuten Infekt erkrankt sind, sollen sich erst gegen COVID-19 impfen lassen, wenn sie wieder vollständig gesund sind.
 

Sie sind schwerwiegend immungeschwächt und haben bereits mindestens eine Impfung erhalten. Sie möchten wissen, ob und mit welchem Impfstoff Sie sich erneut impfen lassen können.

Bei schwerwiegend immungeschwächten Personen können bei dem RNA-Impfstoffe für alle zugelassenen Altersgruppen eingesetzt werden. Bei schwerwiegend immungeschwächten Personen, bei denen ein erhöhtes Infektions-oder Erkrankungsrisiko und ein hohes Risiko für schwere Verläufe vonCOVID-19besteht, wird eine Grundimmunisierung mit 4 Impfungen empfohlen, die dem 3+1 Schema entspricht.

Nach diesem Schema wird die dritte Impfung bereits 28 Tage nach der zweiten Impfung verabreicht.

Ein hohes Risiko für schwere Verläufe von COVID-19 besteht, wenn Sie z.B. an einer Erkrankung leiden, die mit einer vorübergehenden oder dauerhaften, therapeutisch induzierten und relevanten Immunsuppression einhergeht. Beispielsweise als transplantierte Person, Person unter Biologika-Therapie, oder als onkologische und hämatologische Patientinnen oder Patienten.

Nach der dritten Impfung soll –im Gegensatz zu nicht immungeschwächten Personen – eine Antikörperkontrolle erfolgen. Diese Kontrolle auf neutralisierende Antikörper soll frühestens 4 Wochen nach der dritten Impfung durchgeführt werden, um festzustellen, ob die Impfungen eine Immunantwort ausgelöst haben. Darauf basierend legt Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt das für Sie beste weitere Vorgehen fest.

Sie möchten wissen, wie sich eine durchgemachte Infektion mit SARS-CoV-2 auf weitere Impfungen bzw. eine Erstimpfung auswirkt und umgekehrt.

Durchgemachte Infektionen mit SARS-CoV-2führen lediglich zu einer zeitlichen Verschiebung einer Impfung und zu einer verbesserten Immunitätslage, ersetzen aber keineswegs einzelne Impfungen. Auch neutralisierende Antikörper haben keine Relevanz für die Impfempfehlung. Genesenen Personen ab einem Alter von 5 Jahren werden insgesamt 3 Impfungen für die Grundimmunisierung empfohlen.
 

Sie sind genesen und bisher nicht oder ein Mal geimpft worden. Sie möchten wissen, wie es sich mit einer anschließenden Impfung verhält.

Die erste Impfung soll ab ca. 4 Wochen nach einer abgelaufenen Infektion (negativer PCR-Test) bzw. Genesung erfolgen. Für genesene Personen ab 5 Jahren werden insgesamt 3 Impfungen empfohlen. Eine Genesung ersetzt die Schutzimpfung nicht, sondern verschiebt nur den Beginn der Grundimmunisierung. 

Personen, die nach Vorliegen neutralisierender Antikörper nur einmal geimpft wurden oder bei denen die PCR-bestätigte Infektion länger als 6 Monate vor der Impfung erfolgte, sollen umgehend eine weitere Impfung erhalten, um bestmöglich gegen die zirkulierenden Virusvarianten geschützt zu sein. Das gilt auch für Personen, bei denen der Zeitpunkt der Infektion zum Zeitpunkt der Impfung gar nicht bekannt war. 

Sie sind genesen und wurden danach zwei Mal geimpft. Sie möchten wissen, wie es sich mit einer weiteren Impfung verhält.

Allen genesenen Personen ab einem Alter von 5 Jahren werden zum Abschluss der Grundimmunisierung insgesamt 3 Impfungen empfohlen. Die PCR-bestätigte Infektion verschiebt lediglich den empfohlenen Zeitpunkt der nächsten Impfung. Erfolgte eine Infektion vor Verabreichung von Impfungen, wird die erste Impfung ab 4 Wochen nach der Infektion bzw. Genesung empfohlen. 

Sie haben eine Impfung erhalten und sind danach von einer SARS-CoV-2 Infektion genesen. Sie möchten wissen, wie es sich mit weiteren Impfungen verhält.

Kommt es im Intervall zwischen erster und zweiter Impfung mit einem Abstand von mindestens 21 Tagen zur ersten Impfung zu einer mittels PCR-Test bestätigten Infektion, wird die zweite Impfung ab 4 Wochen nach erfolgter Genesung empfohlen. Auch in diesem Fall wird für genesene Personen ab 5 Jahren eine dritte Impfung ab 6 Monaten nach der zweiten Impfung empfohlen. 

Sie haben zwei Impfungen erhalten und sind danach von einer SARS-CoV-2 Infektion genesen. Sie möchten wissen, wie es sich mit einer weiteren Impfung verhält.

Allen genesenen Personen ab einem Alter von 5 Jahren werden zum Abschluss der Grundimmunisierung insgesamt 3 Impfungen empfohlen. Kommt es nach 21 oder mehr Tagen nach den ersten beiden Impfungen zu einer PCR-bestätigten Infektion mit SARS-CoV-2, wird eine dritte Impfung ab 180 Tagen nach erfolgter Genesung empfohlen. Es wird also der Impfabstand ab der letzten Infektion zur Berechnung des Impfintervalls verwendet. 

Im Einzelfall können diese Empfehlungen abweichen und daher ist eine ärztliche Beratung jedenfalls empfohlen. Insbesondere bei Risikopersonen oder chronisch kranken Menschen. 
 

Sie haben drei Impfungen erhalten und sind danach von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Sie möchten wissen, wie es sich mit einer weiteren Impfung verhält.

Erfolgt nach der dritten Impfung eine mittels PCR-Test bestätigte Infektion, dann ist derzeit keine weitere Impfung empfohlen. Es ist aber davon auszugehen, dass auch diese Personen vor den voraussichtlich nächsten Infektionswellen im Spätsommer bzw. Herbst 2022 eine weitere Impfung benötigen werden. 

Sie leiden an „Long COVID“ und möchten wissen, ob Sie sich impfen lassen können. 

Ja. Auch Personen, die an „LongCOVID“ leiden, können und sollen die Impfungen entsprechend den Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums einhalten.

Sie gehören einer speziellen Personengruppe an und möchten wissen, ob Sie sich impfen lassen können. 

Die beste persönliche Vorgehensweise in Bezug auf die COVID-19-Schutzimpfung soll immer in Absprache mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt unter Berücksichtigung der individuellen Risiko-Nutzen-Einschätzung festgelegt werden.

Insbesondere bei Impfungen von Personen mit Grunderkrankungen muss eine individuelle Einzelfallentscheidung getroffen werden.

Bitte wenden Sie sich also vor Ihrem Impftermin an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt, um Vor-oder Grunderkrankungen, Medikamenteneinnahmen, eventuelle Risikofaktoren und sonstige medizinische Fragestellungen zu besprechen. Ihr Arzt bzw.Ihre Ärztin kann Sie auch beraten, in welchen äußerst seltenen Fällen eine COVID-19-Schutzimpfung nicht empfohlen ist.

Sie möchten wissen, ob Sie ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf haben. 

Es gibt Gesundheitszustände und chronische Erkrankungen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 besteht. Diese sind z. B. starkes Übergewicht, bestimmte Herz-, Lungen-und Nierenerkrankungen, Diabetes etc. 

Gerade für Personen mit gesundheitlichen Risiken ist die COVID-19-Schutzimpfung besonders wichtig. Bitte besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, ob für Sie ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 besteht und wann für Sie persönlich der beste Impftermin ist.
 

Sie möchten wissen, wie gut Sie eine Corona Impfung schützt.

Die COVID-19-Schutzimpfung ist der derzeit nachhaltigste Schutz vor einer Erkrankung an COVID-19 und schweren COVID-19-Krankheitsverläufen, die im schlimmsten Fall tödlich enden können. Die Wirksamkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab: Einerseits von der Virusvariante und andererseits von individuellen Faktoren wie Alter, Vorerkrankungen, Anzahl der schon vorher erhaltenen Corona-Schutzimpfungen, Abstand zur letzten Impfung, möglichen Infektionen mit dem Coronavirus etc.
 

Sie möchten wissen, ob eine Auffrischungsimpfung, also dritte Impfung auch bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren sinnvoll ist.

Eine dritte Impfung ist für den bestmöglichen und langfristigen Impfschutz inklusive einem Schutz vor schweren Verläufen notwendig. Bei Kindern von 5 bis 11 Jahren soll diese dritte Impfung im Schema 2+1 ab 6 Monaten nach der zweiten Impfung, spätestens zu Schulbeginn vor den voraussichtlich nächsten Infektionswellen im Spätsommer/Herbst 2022 erfolgen.
 

Sie möchten wissen, ob Sie vor dem Antritt einer Auslandsreise eine Impfung benötigen.

Es ist davon auszugehen, dass Personen mit einem intakten Immunsystem für einen bestmöglichen und langfristigen Impfschutz insgesamt 3 Impfungen benötigen. Auf diese Weise sind Sie auch auf Reisen bestmöglich geschützt.

Zudem ist eine zumindest 3-fache Impfung in vielen Staaten Einreisevoraussetzung. Weitere Informationen zu Auslandsreisen und zu Reisen in Staaten, die derzeit als Hochrisikogebiete eingestuft werden, erhalten Sie ausführlich beim Ministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten, wir empfehlen Ihnen, noch vor der Reiseplanung alle notwendigen Informationen zur Corona-Lage im Zielland im Ministerium einzuholen.

Sie wurden im Ausland geimpft und wollen wissen, wo die Impfung nachgetragen werden kann.

Grundsätzlich können im Ausland erfolgte Corona-Schutzimpfungen bei allen teilnehmenden Hausärzten/Hausärztinnen kostenpflichtig nachgetragen werden. Für weitere Informationen zu Kosten und Voraussetzungen kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt beziehungsweise Ihre Hausärztin.

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